Cheminée wasserführend

Ratgeber wasserführende Cheminées

Diese Bezeichnung bezieht sich in erster Linie auf das Wärmekonzept (in diesem Falle Wasserwärme). Das Ziel ist mit dem Cheminée Warmwasser für Heiz- und/oder Brauchwasser erzeugen zu können und dabei die Effizienz zu steigern. Weiters wird mit der Bezeichnung „Cheminée“ das Feuererlebnis mit einbezogen.

Was diese Bezeichnung jedoch nicht verrät, ist die Bautechnik, mit welcher das Cheminée bautechnisch umgesetzt wird. Je nach Bautechnik sind die Eigenschaften unterschiedlich.

Welches die richtige Bauweise ist, hängt von Ihrem Nutzungsziel ab. Hier die Möglichkeiten:

Variante 1: Cheminéeeinsatz wasserführend

Beim Cheminéeeinsatz geht es vorrangig um Feuererlebnis, weniger um eine Heizlösung. D.h. es geht hierbei weniger um den Ertrag bzw. die Leistung, sondern um die Effizienzsteigerung. Etwas nach dem Motto „wenn schon Feuer, dann auch effizient“.

Unter Kosten- /Nutzenaspekten ist eine Wasserführung für solcherart Nutzungsziele eher teuer und aufwendig.

Variante 2: Heizeinsatz-Bauweise

Im Gegensatz zu Cheminéeeinsätzen sind die baulich durchaus vergleichbaren, aber deutlich robuster gebauten und belastbareren Heizeinsätze für wasserführende Heizlösungen ideal.

Variante 3: Schamottestein-Bauweise

Ebenfalls und vergleichbar zur Heizeinsatz-Bauweise ist die Schamottestein-Bauweise ebenfalls für wasserführende Heizlösungen ideal.

Wasserführende Lösungen auf Schamottebauweise haben keinen Heizkessel, sondern sind mit Absorbertechnik ausgestattet. Absorber sind ausserhalb des Ofenkerns montiert, weshalb die Wärme indirekt über Strahlungswärme erzeugt wird (analog zu Solarthermie-Anlagen). Die Reaktion ist also träger, dafür konstanter.

Cheminées bzw. Öfen mit Wasserwärmefunktion indizieren wir mit diesem Symbol:

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